Dezentrales Gruppenbatteriesystem PLC24

SU NET

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die kompakte Versorgungseinheit SU NET zuverlässig im Einsatz. Mit der energiesparenden PLC24-Technologie versorgt, überwacht und überprüft das bewährte Gruppenbatteriesystem (Low Power System, LPS) alle Not- und Sicherheitsleuchten brandabschnittsweise.

Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten im Betrieb von Notlichtsystemen. Gleichzeitig erfordern steigende technische und normative Anforderungen eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Mit der neuen Generation wird die SU NET um digitale Funktionen erweitert und zu einem zentralen Bestandteil der vernetzten Notlichtwelt.

Das bewährte Konzept wird durch Telematikfunktionen ergänzt, die automatisierte Systemprüfungen sowie digitale Prüf- und Dokumentationsprozesse ermöglichen. In Kombination mit leistungsfähigen Batterietechnologien und der Möglichkeit zur dynamischen, adaptiven Fluchtweglenkung definiert die SU NET den aktuellen Stand der Technik im Bereich Notlicht.

Wirtschaftlich im Betrieb

Die dezentrale, brandabschnittsweise Installation der SU NET reduziert den Aufwand für E30-Verkabelungen und macht die Unterbringung der Anlage in einem separaten Technikraum überflüssig. Dadurch werden die Errichtungskosten deutlich gesenkt.

Die zuverlässige PLC24-Technologie (24 V) arbeitet besonders energieeffizient und reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen 230-V-Notlichtsystemen. Das senkt die laufenden Betriebskosten.

Auch bei baulichen Erweiterungen bietet die SU NET hohe Flexibilität. Zusätzliche Bereiche können einfach durch die Installation weiterer Anlagen in das System integriert werden. Über die NET-Funktionalität lassen sich sämtliche Anlagen zentral steuern, bedienen und servicieren.

Sicherheit ohne Kompromisse

Führen externe Einflüsse wie Brand oder Wasser zum Ausfall eines SU NET Systems, bleiben die Auswirkungen aufgrund der dezentralen Versorgung auf den betroffenen Brandabschnitt beschränkt. Die Notbeleuchtung in allen übrigen Bereichen des Gebäudes bleibt weiterhin uneingeschränkt verfügbar.

Die PLC24-Technologie auf Basis von 24 V Schutzkleinspannung erhöht die elektrische Sicherheit bei Installation, Betrieb und Service. Langlebige LED-Technologie gewährleistet eine hohe Systemverfügbarkeit und reduziert den Wartungsaufwand. Moderne LiFePO4-Batterien zeichnen sich durch hohe thermische Stabilität, lange Lebensdauer und ein hohes Sicherheitsniveau aus.

Darüber hinaus schafft die neue Generation die Voraussetzungen für die sichere digitale Vernetzung von Notlichtsystemen und erfüllt bereits heute aktuelle und künftige Anforderungen der digitalen Notlichtwelt

Digitale Notlichtwelt

Mit der neuen Generation wird die SU NET zu einem zentralen Bestandteil der digitalen Notlichtwelt. Moderne Funktionen zur digitalen Anlagenüberwachung automatisieren Prüf-, Dokumentations- und Serviceprozesse und erleichtern die Erfüllung der Betreiberpflichten.

Die Speicherung der Systemdaten erfolgt zentral in professionell betriebenen Rechenzentren. Dadurch sind relevante Informationen jederzeit verfügbar, werden automatisch gesichert und können bei Bedarf wiederhergestellt werden.

Die sichere Kommunikation zwischen Anlagen, Cloud-Diensten und Benutzern bildet die Grundlage der digitalen Notlichtwelt. Verschlüsselung, Zugriffskontrolle und kontinuierliche Sicherheitsüberwachung schützen sensible Informationen. Regelmäßige Sicherheits- und Firmware-Updates halten die SU NET langfristig aktuell und für zukünftige Anforderungen bereit.

ADAPTIVE FLUCHTWEGLENKUNG

Gebäude, Nutzungen und Gefahrensituationen verändern sich. Die SU NET der neuesten Generation verbindet Notbeleuchtung und dynamisch, adaptive Fluchtweglenkung in einem System. Dank integrierter FSU-Technologie können Fluchtwege im Ereignisfall situativ angepasst und Personen gezielt auf den sichersten Ausgang hingewiesen werden.

Neben Stromausfall und Brand lassen sich auch weitere Notfallszenarien wie Gefahrstoffaustritte, Bombendrohungen oder Amoklagen berücksichtigen. So können unterschiedlichste Fluchtwegkonzepte mit nur einem System normgerecht umgesetzt werden.

Mehr zur Fluchtweglenkung

Eine dezentrale Denkweise für mehr Freiheit

Dezentrale Notlichtanlagen erhöhen die Sicherheit in Gebäuden, indem die dauerhafte Versorgung der Notbeleuchtung einzelner Gebäudeabschnitte garantiert wird. Sie möchten erfahren, welche Vorteile unsere dezentralen SU NET-Anlagen in Ihrem Notlichtprojekt haben?

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Digitale Lösungen

Die neueste SU NET Generation verfügt über modernste Telematik-Funktionen. Diese ermöglichen die Automatisierung von Prüf- und Dokumentationsabläufen und sorgen für eine dauerhaft hohe Verfügbarkeit Ihrer Notlichtsysteme. Dadurch werden Sie nicht nur bei zeitaufwändigen Routineaufgaben zuverlässig entlastet, sondern insbesondere auch bei der Erfüllung Ihrer Betreiberpflichten unterstützt.

Online-Prüfung

Online-Prüfung

Die SU NET ermöglicht die automatisierte und effiziente Durchführung der wiederkehrenden Prüfungen Ihres Notlichtsystems aus der Ferne. Dadurch wird die Erfüllung von Betreiberpflichten unterstützt und der organisatorische Aufwand deutlich reduziert.

Zudem liefert die Ferndiagnose wertvolle Einblicke über den Systemzustand und ermöglicht eine zielgerichtete Analyse durch unsere erfahrenen Servicetechniker:innen. Werden Auffälligkeiten erkannt, können diese unmittelbar bewertet und mögliche Lösungen gemeinsam mit Kund:innen abgestimmt werden. Sollte ein zusätzlicher Service oder andere Dienstleistungen vor Ort erforderlich sein, stehen bereits alle relevanten Systemdaten zur Verfügung. Dadurch können Einsätze gezielt vorbereitet und effizient durchgeführt werden, was die Verfügbarkeit der Anlage zusätzlich erhöht und mögliche Folgekosten reduziert.

Information & Visualisierung

Information & Visualisierung

Mit der mySU haben Sie Ihre Notbeleuchtung jederzeit bestens im Blick. Der cloudbasierte Informations- und Visualisierungsdienst zeigt Ihnen zu jeder Zeit den Status Ihrer Notlichtanlagen an. Egal, wo Sie sich befinden. Auftretende Störungen werden sofort erkannt und automatisch per Push-Benachrichtigung oder E-Mail übermittelt. Dadurch stehen insbesondere bei Gebäuden ohne ständig besetzte Stelle alle relevanten Anlageninformationen jederzeit aktuell zur Verfügung und verantwortliche Personen können gezielt auf Veränderungen reagieren.

Digitales Prüfbuch

Digitales Prüfbuch

Betreiber von Notlichtanlagen sind gemäß EN 62034 und EN 50172 dazu verpflichtet, Prüfungen und Ereignisse von Notlichtanlagen zu dokumentieren. Die digitale Prüfbuch-Funktion der SU NET dokumentiert alle prüfbuchrelevanten Informationen automatisch, normgerecht und fälschungssicher. Dadurch entfallen regelmäßige Kontrollgänge zu den einzelnen Anlagen sowie die manuelle Erfassung und Dokumentation von Prüfergebnissen. Das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und erleichtert die Erfüllung von Betreiberpflichten. Dank der Cloud-Anbindung stehen im Schadensfall alle relevanten Informationen jederzeit zur Verfügung und Sie können den erforderlichen Nachweis über den einwandfreien Betrieb Ihrer Notlichtanlagen vorlegen.

Laufende Updates

Laufende Updates

Regelmäßige Updates sorgen dafür, dass Ihre SU NET stets den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht. Sicherheits- und Firmware-Updates werden über die Cloud-Infrastruktur gemäß höchsten Cyber-Security-Standards bereitgestellt und direkt über das Netzwerk auf das System übertragen. Dadurch werden Funktionen kontinuierlich optimiert, Schutzmechanismen aktualisiert und die Widerstandsfähigkeit des Systems nachhaltig verbessert.

So bleibt Ihr Notlichtsystem dauerhaft auf dem neuesten Stand, zuverlässig im Betrieb und bestens auf zukünftige regulatorische Anforderungen vorbereitet. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Cybersecurity-Maßnahmen und Systemfunktionen erfüllt dabei die Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA) an einen widerstandsfähigen Produktlebenszyklus digitaler Produkte.

Datensicherung

Datensicherung

Unvorhersehbare Ereignisse wie Wasserschäden, Überspannungen oder Brände können die lokale Infrastruktur beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu einem vollständigen Ausfall des Notlichtsystems führen. Durch die laufende Datensicherung in der Cloud bleiben wichtige Systemdaten auch im Schadensfall erhalten.

Alle relevanten Konfigurationsdaten, Prüfberichte, Betriebszustände und Ereignisprotokolle werden regelmäßig in professionell betriebenen Rechenzentren gespeichert. Dank redundanter Datenhaltung und automatischer Sicherungsmechanismen stehen diese Informationen jederzeit zur Verfügung und können bei Bedarf rasch wiederhergestellt werden.

Dadurch wird die Wiederinbetriebnahme nach einem Schadensereignis vereinfacht, Ausfallzeiten werden reduziert und eine lückenlose Dokumentation bleibt erhalten.

Cyber-Security als Grundlage moderner Notlichtsysteme

Die SU NET wurde unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Cyber-Security-Anforderungen entwickelt. Regelmäßige Sicherheits- und Firmware-Updates halten das System langfristig aktuell und ermöglichen die Anpassung an neue Anforderungen ohne aufwendige Hardwaretauschprogramme. Dadurch profitieren Betreiber von hoher Investitionssicherheit, reduzierten Cyberrisiken und einer langfristig zukunftsfähigen Notlichtlösung. Das Cybersecurity-Framework:

EN 18031

Schutz vernetzter Kommunikationsschnittstellen vor unbefugten Zugriffen und Manipulationen.

IEC 62443-4-2

Entwickelt nach bewährten Prinzipien industrieller Cybersecurity.

Cyber Resilience Act

Vorbereitet auf zukünftige europäische Cybersecurity-Anforderungen.

NIS2-Unterstützung

Unterstützt Betreiber bei Cybersecurity-, Compliance- und Audit-Anforderungen.

NET-Funktion: Verkabelung im Vergleich

din-Notlichtsysteme, die über ein LAN-Kabel miteinander verbunden sind, können Informationen mithilfe der NET-Funktion über das gesicherte Notlichtnetzwerk weitergeben. Dadurch verringert sich der Verkabelungsaufwand deutlich. Ein direkter Vergleich zeigt die Unterschiede bei der Verkabelung eines Gebäudes mit und ohne NET-Funktion.

NET-Funktion: Anwendungsbeispiele

Unterschiedliche Ereignisse stellen jeweils eigene Anforderungen an die Notbeleuchtung. Mithilfe der NET-Funktion ist sowohl eine lokale Einschaltung der Not- und Sicherheitsbeleuchtung als auch ein genau definierter Fluchtweg über mehrere Systeme möglich. Erfahren Sie, wie die NET-Funktion das allgemeine Sicherheitsniveau in unterschiedlichen Szenarien erhöht.

Netzausfall

Unterverteiler 1. OG

In einem Teilabschnitt des Gebäudes kommt es zu einem Netzausfall der Allgemeinbeleuchtung. In diesem Bereich muss die Not- und Sicherheitsbeleuchtung automatisch eingeschaltet werden. Mithilfe der NET-Funktion wird die Einschaltung der Not- und Sicherheitsbeleuchtung auch an benachbarte Systeme in nicht betroffenen Bereichen kommuniziert und so der gesamte Fluchtweg ausgeleuchtet. Der aktuelle Status wird im Portierbereich visualisiert.

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Netzausfall

Unterverteiler Lager

Im Lager kommt es zu einem Netzausfall der Allgemeinbeleuchtung. Daraufhin wird in diesem Bereich automatisch die Not- und Sicherheitsbeleuchtung aktiviert. Mithilfe der NET-Funktion wird ein weiteres System informiert. Der aktuelle Status wird im Portierbereich visualisiert. Eine Einschaltung der Not- und Sicherheitsbeleuchtung in den benachbarten Bereichen ist in diesem Fall nicht erforderlich.

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Brandfall

Brand im 5. OG

Im 5. Obergeschoss wird ein Brand durch die Brandmeldeanlage detektiert. Der potentialfreie Kontakt der Brandmeldeanlage, der mit dem Notlichtsystem im 1.OG verkabelt ist, wird über die NET-Funktion an das betroffene System weitergegeben. Daraufhin wird die Not- und Sicherheitsbeleuchtung im gesamten Gebäude aktiviert. Der aktuelle Status wird im Portierbereich visualisiert.

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Schaltkontakte

Nachtbetrieb

Um die Not- und Sicherheitsbeleuchtung bei Dämmerungsanbruch als energiesparendes Nachtlicht für das Gebäude zu nutzen, wird der Helligkeitssensor für die Nachtlichtschaltung mit dem nächstgelegenen Notlichtsystem verkabelt. Mithilfe der NET-Funktion wird diese Information an alle anderen Notlichtsysteme weitergegeben.

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Schaltkontakte

Veranstaltungsbetrieb

Im Gebäude findet eine Veranstaltung statt. Damit die Sicherheitsbeleuchtung den behördlichen Anforderungen entspricht, aktiviert der Portier im Erdgeschoss den Veranstaltungsmodus. Mithilfe der NET-Funktion schaltet die Not- und Sicherheitsbeleuchtung im Veranstaltungsbereich in den Dauerlichtbetrieb um. Dazu ist eine Verkabelung mit dem nächstgelegenen Notlichtsystem ausreichend.

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Automatisches Phasen Test Modul

Spannungsüberwachungsgeräte in Unterverteilern

Die erforderliche Funktionsprüfung von Spannungsüberwachungsgeräten sowie die entsprechende Dokumentation gehören zu den allgemeinen Betreiberpflichten, verursachen im täglichen Betrieb jedoch erheblichen Zeitaufwand. Mit der SU NET entfällt dieser manuelle Aufwand, da die Funktionsprüfung von Spannungsüberwachungsgeräten mit dem Automatischen Phasen Test Modul (APTM) vollständig automatisiert erfolgt. Die Prüfung erfolgt im Rahmen des Funktionstests und läuft ohne Einschränkungen des laufenden Betriebs ab. Ein manuelles Eingreifen oder Rückstellen ist dabei nicht erforderlich.

Gleichzeitig werden alle Prüfergebnisse automatisch dokumentiert und durch die eindeutige Zuordnung zu einzelnen Verteilern können Ereignisse und Fehler schneller lokalisiert werden. Das reduziert den Personalaufwand, erleichtert die Fehlersuche und erhöht somit die Verfügbarkeit der Anlage. Die Betreiberpflichten werden dadurch mit minimalem Aufwand erfüllt.

LiFePO4 – sichere Energie für jeden Einsatz

Mit den LiFePO4-Batterien setzen wir auch bei der SU NET auf eine moderne Batterietechnologie, die Sicherheit, Effizienz und Langlebigkeit vereint und so den Betrieb von Notlichtsystemen nachhaltig verbessert.

Temperaturverträglichkeit


Die moderne LiFePO₄-Technologie zeichnet sich durch hohe Temperaturbeständigkeit und thermische Stabilität aus. Dadurch eignet sich die SU NET auch für Anwendungen mit erhöhten Umgebungstemperaturen und erweitert die Möglichkeiten bei der Planung.

Bereiche, die aufgrund der Umgebungsbedingungen bislang nur eingeschränkt für die Unterbringung von Notlichtanlagen geeignet waren, können dadurch einfacher genutzt werden. Das schafft zusätzliche Flexibilität bei Installation, Positionierung und Betrieb der Anlage.

Betriebssicherheit


Die LiFePO4-Technologie zeichnet sich durch ein hohes Maß an Eigensicherheit aus. Die eingesetzten Batterien erfüllen die Anforderungen der UN 38.3 für den sicheren Transport und Einsatz von Lithium-Batterien.

Zusätzliche Sicherheitsnachweise wie der Nageltest bestätigen die hohe Stabilität der Batteriezellen auch bei mechanischer Beschädigung. Gemeinsam mit dem gasungsfreien Betrieb macht dies LiFePO4 zu einer besonders zuverlässigen Lösung für den Einsatz in Notlichtanlagen.

Integriertes BMS


Das in der Batterie integrierte Battery-Management-System (BMS) überwacht kontinuierlich Zellspannungen, Temperaturen und Strom. Bei kritischen Abweichungen wie Über- oder Unterspannung, Überstrom sowie unzulässigen Temperaturen schützt das BMS die Batterie durch automatische Abschaltfunktionen.

Zusätzlich sorgt das integrierte Zellbalancing für eine gleichmäßige Ladungsverteilung und trägt damit zu einer längeren Lebensdauer sowie einer optimalen Nutzung der Batteriekapazität bei. Gleichzeitig übernimmt das BMS die automatische Prüfung und Überwachung von Temperatur und Spannung der Batterie gemäß den Anforderungen der EN 50171.

Eigengewicht


Durch die verwendeten Lithium-, Eisen- und Phosphatmaterialien können LiFePO₄-Batterien große Energiemengen bei vergleichsweise geringem Gewicht speichern. Das erleichtert Transport, Montage und Handling und sorgt für zusätzliche Flexibilität bei der Installation.

Gasungsfreiheit


LiFePO4-Batterien gelten als gasungsfrei. Dadurch sind keine zusätzlichen Be- und Entlüftungsmaßnahmen erforderlich. Das reduziert den Planungsaufwand und schafft zusätzliche Freiräume bei der Installation.

Schadstofffreiheit


LiFePO4-Batterien enthalten keine giftigen Schwermetalle wie Blei oder Cadmium. Dadurch wird die Belastung durch kritische Stoffe reduziert und der Umgang mit den Batterien über ihren gesamten Lebenszyklus vereinfacht.

Die passende Sicherheitsstromquelle für Ihre Anwendung

VRLA (AGM, Semi-Gel, Gel)

LiFePO4

Umgebungstemperaturen*
Geeignet für konstante Umgebungstemperaturen um 20 °C
Geeignet für einen Temperaturbereich von 10 °C bis 35 °C
Batterieraum
Planung und Ausführung der Be- und Entlüftung notwendig
Keine zusätzlichen Maßnahmen für Be- und Entlüftung erforderlich
Gewicht
Das höhere Gewicht erschwert Transport, Handling und Montage.
Durch das geringe Gewicht sind Transport, Handling und Montage einfach.
Recycling
Seit Jahrzehnten etablierte Recyclingprozesse mit sehr hoher Rückgewinnungsquote.
Wachsende Recyclingstrukturen und steigende Verfügbarkeit entsprechender Rücknahme- und Verwertungssysteme.
Kosten
Niedrigere Anschaffungskosten. Besonders wirtschaftlich bei vorhandener Infrastruktur, wie klimatisierten oder natürlich bzw. technisch belüfteten Räumen.
Höhere Anschaffungskosten. Einsparpotenziale durch den Wegfall von Be- und Entlüftungsmaßnahmen sowie reduzierte Anforderungen an die Klimatisierung. Zusätzliche Planungsvorteile durch den Entfall eines separaten Batterieraums.

* Höhere Temperaturen verkürzen die Brauchbarkeitsdauer, niedrigere Temperaturen die verfügbare Kapazität.

Finden Sie das passende System für Ihre Anforderungen

SU NG

SU NET

SC NET CMR

Stromkreise
max. 16
max. 6
2 (Prüfgruppen)
Max. Anzahl Leuchten
320
120
200
Max. vernetzbare Systeme
32
32
32
Leitungslängen Notlichtnetzwerk (zw. 2 Systemen)
1.000 m
100 m
100 m
Leitungslänge Stromkreise
max. 400 m
max. 200 m
bis zu 40 m (Leuchtenabstand)
Kommunikationstechnologie
drahtgebunden mittels PLC24
drahtgebunden mittels PLC24
drahtlos (Frequenz 868 Mhz, IPv6 mit IP Sec-Verschlüsselung)
Gesamtleistung System
240W / 480W / 960W
190 W
-
Kabeleinführung
von oben / von unten / rückseitig
von oben
von oben
Cloud-Anbindung
Softwareanwendungen
SUweb, mySU, SUcontrol
SUweb, mySU, SUcontrol
SUcontrol, mySU
Sicherheitsstromquellen
VRLA (AGM, Semi-Gel, Gel), LiFePO4
VRLA (AGM, Semi-Gel, Gel), LiFePO4
Li-Ion (in jeder Leuchte)
Spannungsüberwachung
busfähige 3-Phasen-Überwachung
autom. Phasen Test Modul
autom. Phasen Test Modul

E30 geprüfte Gesamtlösung

Die SU NET ESF30 ist eine typgeprüfte Gesamtlösung mit garantiertem Funktionserhalt von mindestens 30 Minuten im Brandfall.

Das System wurde von einer akkreditierten Prüfstelle inklusive LiFePO₄-Batterietechnologie typgeprüft und bietet dadurch ein hohes Maß an Betriebssicherheit.

Als erster Hersteller in Europa haben wir Systeme für die Montage auf Brettsperrholzwänden geprüft und zertifiziert. Dadurch eröffnet das System neue Möglichkeiten für moderne Holzbauprojekte und schafft zusätzliche Planungssicherheit.

Dank der geprüften E30-Ausführungen kann die Anlage auch freistehend oder abgehängt montiert werden. Dadurch stellt das System eine platzsparende und wirtschaftliche Alternative zu einem separaten elektrischen Betriebsraum dar.

ALLGEMEINE BAUAUFSICHTLICHE ZULASSUNG Z-86.2

Die DIBt-Zulassung Z-86.2 bestätigt die Eignung der SU NET ESF30 für den Einsatz in Deutschland. Das Gesamtsystem wurde in Kombination mit Bleibatterien geprüft und gewährleistet einen Funktionserhalt von mindestens 30 Minuten im Brandfall. Dadurch profitieren Planer und Betreiber von einer normgerechten, zugelassenen Lösung mit hoher Planungs- und Betriebssicherheit.

Technische Unterlagen

Haben Sie die passende Lösung gefunden? Hier finden Sie technische Daten dazu.

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